

von
Daniel Gschwend
Executive Partner
Sehr geehrte Leserin Sehr geehrter Leser
Als unabhängiger Vermögensverwalter wollen wir auch im Denken frei sein. Wir müssen politisch nicht korrekt sein, wir sagen unsere ehrliche Meinung.
Bereits der bekannte chinesische Philosoph und Dichter Konfuzius sagte: „Wer an die Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen“. Diese Weisheit ist uns Leitmotiv für unsere Kunden kritisch und aufmerksam zu sein.
In unserer Publikation „watching beyond the edge“ wollen wir Ihnen Informationen, welche über den Tellerrand hinausgehen, aufzeigen. Vielleicht helfen Ihnen diese bei Ihren Anlageentscheiden.
Ihr forClients Partner Team
Unendliche Krisen
Offensichtlich ist es vorgesehen, dass es in den «Werbeunterbrechungen» knapp reicht, einmal Luft zu schnappen. So ungefähr fühlt sich das Weltgeschehen seit ein paar Jahren an. Krisen ohne Ende. Und die meisten (wahrscheinlich alle) selbstgemacht und mit Vorsatz. Die Fähigkeiten an den Finanzmärkten erfolgreich zu agieren, haben immer weniger mit betriebs- und volkswirtschaftlichen Kenntnissen, sondern immer mehr mit der politologischen Kristallkugel zu tun.
Normalität bedeutet an den Finanzmärkten nicht die Zukunft zu kennen, aber endlich einmal aus dem dominierenden Einflussbereich politischer Entscheide zu entkommen. Der März 2026 war bislang eine Wiederholung des Jahres 2022. Alle gängigen Anlageklassen fielen gleichzeitig. Eine der wenigen Ausnahmen war Öl. Und aus wirtschaftlicher Sicht geht es auch um Öl.
Der Krieg in der Golfregion lässt Befürchtungen an eine Wiederholung der Erdölkrise aus den 1970er Jahren aufkommen. Wenn sich Energie verteuert, heizt dies die Inflation an und senkt das Wirtschaftswachstum. Anstatt weitere Zinssenkungen könnten schlimmstenfalls Zinserhöhungen kommen. Diese ungemütliche Stagflationssuppe lässt vor allem Aktieninvestoren vorsichtiger werden. Wobei auch hier gilt «politische Börsen haben kurze Beine». Was besagt, dass sich die Finanzmärkte nach politischen Schocks meistens schnell wieder auffangen. Dies war in den letzten Tagen gut zu beobachten. Der S&P 500 Index hat den Märztaucher nun bereits wieder aufgeholt. Aber Achtung: die Welt und somit auch die Finanzmärkte sind immer noch auf der Achterbahn und der nächste Looping kommt vielleicht schon nach der nächsten Kurve.
Solange die eigentlichen Probleme nicht gelöst werden und wir immer mit den gleichen unfähigen Politikern zu tun haben, welche für die Probleme verantwortlich sind, wird sich in dieser Geisterbahn nicht viel ändern.
Wie inkompetent insbesondere Europa ist, sieht man erneut im Iran-Konflikt. Während Trump dort endlich und zu recht aufräumt und das iranische Terror-Regime, welches für den Tod von Zehntausenden eigener Bürger verantwortlich ist, so stark zu schwächen versucht wie möglich, «beobachtet» Europa wie gewohnt die Situation. Wo sind den die Regenbogenfahnen schwingenden Besserwisser? Das iranische Regime steht so ungefähr gegen alles, was die westlichen Werte ausmacht. Die iranischen Ambitionen die Atombombe zu entwickeln, sind real und hätten katastrophale Auswirkungen auf die ganze Region (insbesondere auf Israel). Der kurzfristig zu bezahlende Preis von höheren Ölpreisen ist ein sehr kleiner. So gesehen hat Trump recht. Aber natürlich geht es auch wie immer um Geld. Viel Geld. Alle Grossmächte (China, Russland, USA) verhalten sich so. Ich heisse dies nicht für gut. Aber das ist nun einmal Realpolitik. Die Vogelstrauss-Taktik, nämlich den Kopf in den Sand zu stecken, wie es Europa macht, hilft wenig. Dieser Vogel wird bald gerupft.
Ich wäre ja dafür, dass alle inkompetenten Politiker endlich das Feld räumen müssten. Allen voran die nicht vom Volk gewählte Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen. Zum Thema Energiekrise hat sie gerade die intelligente Aussage gemacht, dass die beste Art von Energieverbrauch (wenn man zu wenig davonhat), der Verzicht auf Energie sei.
Seien Sie unbesorgt, die orwellschen Schweine in Brüssel werden nicht weniger Energie verbrauchen. Aber Sie sollten es doch bitte versuchen oder sich dann bitte nicht beklagen. Frau von der Leyen hätte aufgrund dieser geistreichen Aussagen eigentlich Raketenwissenschaftlerin werden sollen.
Das «Gute» an unfähigen Politikern ist, dass sie ihre Fehler mit Gelddrucken kaschieren müssen. Gelddrucken ist das kurzfristige Benzin für Realgüter wie Aktien, Immobilien oder Edelmetalle. So gesehen dürften wir weiterhin auf der Achterbahn bleiben, aber mit einer positiven (nominalen) Steigung. (DG)
Iran heute, Ukraine gestern: Warum Börsen nach Kriegsschocks oft zurückfedern
Kriege erschüttern nicht nur politische Ordnungen, sondern auch die Finanzmärkte. Sobald ein Konflikt ausbricht oder sich zuspitzt, reagieren Börsen meist unmittelbar: Anleger bewerten Risiken neu, Kapital wird aus unsicheren Anlagen abgezogen, und Aktienkurse geraten unter Druck. In dieser ersten Phase dominieren Angst und Unsicherheit. Militärische Entwicklungen, politische Entscheidungen oder Sanktionen werden von den Märkten nahezu in Echtzeit verarbeitet, begleitet von rasch um sich greifenden Emotionen. Entsprechend volatil und abrupt fallen die Kursbewegungen aus.
So auch im aktuellen Konflikt rund um den Iran. Die militärische Eskalation führte zu starken Turbulenzen an den Finanzmärkten und zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise. Besonders die Gefahr einer Blockade der Straße von Hormus– einer der wichtigsten Transportwege für Öl und Flüssiggas, über den rund 20 % des weltweiten Ölhandels abgewickelt werden– befeuerte Öl- und Gaspreise und sorgte für Nervosität an den Börsen. Investoren fürchten eine Kombination aus Energieknappheit, steigender Inflation und schwächerem Wirtschaftswachstum. Entsprechend gaben die Aktienmärkte auf breiter Front nach: Der Euro Stoxx 50, ein wichtiger Gradmesser für die Aktienmärkte der Eurozone, verlor in den ersten sechs Handelstagen nach Beginn der israelisch-amerikanischen Offensive gegen 7%.
Die zentrale Frage lautet nun, wie sich die Aktienmärkte in den nächsten Wochen entwickeln werden. Historisch betrachtet folgte auf einen scharfen Einbruch häufig eine V-förmige Erholung– ein kräftiger Rebound der Aktienmärkte nach einer Phase der Panik.
Ein besonders prägnantes Beispiel und vielleicht Lehrstück aus der jüngeren Vergangenheit liefert der Beginn der russischen Invasion in der Ukraine. Als Russland im Februar 2022 die Ukraine angriff, brachen viele Aktienmärkte zunächst deutlich ein. Investoren fürchteten nicht nur eine militärische Eskalation in Europa, sondern– ähnlich wie im aktuellen Iran-Konflikt– massive wirtschaftliche Folgen durch eine gestörte Energieversorgung. Russland war vor dem Krieg einer der wichtigsten Lieferanten von Öl und insbesondere Erdgas für Europa. Die Aussicht auf Sanktionen, Lieferstopps oder beschädigte Infrastruktur ließ Energiepreise sprunghaft steigen: Öl notierte zeitweise bei über 120 Dollar pro Barrel, während Gas- und Strompreise in Europa stark anzogen. Die Angst vor einer globalen Energiekrise machte die Runde– mit steigender Inflation, höheren Produktionskosten und erheblichen Risiken für die Konjunktur. Tatsächlich löste der Krieg gerade in Europa einen der größten Energie- und Rohstoffschocks der letzten Jahrzehnte aus.
Trotz dieser dramatischen Ausgangslage setzte bereits wenige Wochen nach dem russischen Einmarsch eine kräftige Gegenbewegung ein. Auf einen Einbruch von rund 17% folgte Anfang März 2022 ein dynamischer Rebound: Innerhalb von nur zwei Handelswochen stieg der Euro Stoxx wieder um mehr als 13%

Mit zunehmender Klarheit über die wirtschaftlichen Folgen wich die Panik einer nüchterneren Einschätzung. Die Rationalität gewann die Oberhand über schnell getaktete Gefühlsregungen.
Unternehmen, Staaten und Energiemärkte passten sich schneller an die neue Realität an als erwartet: alternative Energiequellen wurden erschlossen, Lieferketten umgestellt und strategische Reserven genutzt. Diese ersten fundamentalen Lichtblicke führten dazu, dass viele Investoren die zuvor stark gefallenen Aktienkurse nicht mehr als Risiko, sondern als attraktive Einstiegschance wahrnahmen. Handlungsfähigkeit
Eine wichtige stabilisierende Rolle spielten dabei auch die Zentralbanken. Sie signalisierten den Märkten und Orientierung. Durch klare Kommunikation, Liquiditätsmaßnahmen und eine zielgerichtete Zinspolitik vermittelten sie, dass Inflation und wirtschaftliche Risiken aktiv gesteuert werden.
Gerade während der Ukrainekrise zeigte sich, wie schnell sich Markterwartungen verändern können. Schon kleine Anzeichen von Stabilisierung– etwa klarere politische Linien, gesicherte Energieimporte oder angepasste wirtschaftliche Strategien– reichten aus, um die pessimistischsten Szenarien abzuschwächen.
Die V-förmige Erholung der Kurse spiegelte daher nicht nur eine technische Gegenbewegung wider, sondern auch eine neue, rational geprägte fundamentale Einschätzung der Lage nach dem Ausverkauf an den Börsen. Mit den zuvor gefallenen Kursen waren viele Aktien schlicht günstiger geworden– und damit für langfristig orientierte Investoren wieder preiswerter.
Für Anleger ergibt sich daraus eine wichtige Lehre: Wer in der ersten Panik dem Ausverkauf folgt und seine Aktien überstürzt verkauft, läuft Gefahr, die anschließende Erholung zu verpassen und zu lange an der Seitenlinie zu verharren. Politische Krisen hatten nur selten dauerhaft negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Oder, wie es der legendäre Börsenexperte André Kostolany treffend formulierte:
„Politische Börsen haben kurze Beine.“
Buy?! Sell!? Warum Sie sich beim Investieren, nicht aus der Ruhe bringen lassen sollten
Wer kennt es nicht. Immer wieder fallen die Investoren in ein prozyklisches, emotionales Verhalten. Darum halten wir uns an klar definierte Regeln und investieren geduldig und diszipliniert.

Bleiben Sie investiert, alles andere ist falsch
Der verstorbene Börsenguru André Kostolany hat einmal gesagt: «Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.» Damit hat er natürlich recht.
Seit 1950 hat der S&P 500 Rückgänge von 15% oder mehr etwa alle drei bis vier Jahre erlebt. 21 Mal in sieben Jahrzehnten. Ein 20% Crash. Ein 28% Crash. Ein 36% Crash. Ein 48% Crash. Ein 57% Crash während der globalen Finanzkrise. Ein 34% Crash während Covid. Jeder einzelne fühlte sich an wie das Ende der Welt. Und jeder einzelne war eine Kaufgelegenheit. Der S&P 500 hat im Durchschnitt rund 10% pro Jahr erzielt- durch alles hindurch. Durch Weltkriege, Ölkrisen, DotcomBlasen, Finanzkrisen, Pandemien und geopolitische Schocks.

Eine Analyse von Visual Capitalist zum S&P 500 von 2003 bis 2022 zeigt es brutal: $10’000 voll investiert wuchsen auf $64’844. Wer nur die 10 besten Handelstage verpasste- sieben davon während Bärenmärkten- blieb bei $29’708 (Chart 2). Das ist eine 54%ige Reduktion der Rendite. Einfach weil man im falschen Moment nicht investiert war.
Und hier kommt die grausame Ironie: Die besten Tage kommen fast immer direkt nach den schlechtesten. Wer in Panik verkauft, verpasst beides.

Warum Geld unter der Matratze eine schlechte Idee ist
Es gibt immer Gründe, Geld nicht investieren zu wollen. Kriege, Wirtschaftskrisen, etc. sind Beispiele dazu. Dennoch lohnt sich Geld unter der Matratze eben nicht (zumindest nicht in Währungen mit einer spürbaren Inflation). Geld unter der Matratze hat inflationsbereinigt zu einem Verlust von 52% geführt, währenddem Aktien einen Anstieg von 789% hatten.

Die EU als Garant für den Niedergang
Es gibt das Sprichwort: die USA erfinden es, die Chinesen bauen es und die Europäer regulieren es. Tragischerweise trifft die für Europa leider zu. Nicht nur politisch ist dies ein anti-demokratisches Konstrukt, welches zentralistisch von Technokraten geführt wird, sondern auch wirtschaftlich ist der Leistungsausweis eine Katastrophe.

Bitcoin ETFs im Februar 2026
DerMärz 2026markiert eine Trendwendebei den Bitcoin-ETFs:Mit Nettozuflüssen von 1,315 MilliardenUS-Dollar verzeichnetendie zwölfwichtigsten Spot-Bitcoin-ETFs denerstenpositiven Monat seitOktober2025undbeendetendamiteineviermonatigeAbflussserie.Diekumulierten Gesamtbeständeerreichten55,924MilliardenUS-Dollar.Bemerkenswert ist,dassdieseRückkehr desKapitals ineinemUmfeldextremerAngst stattfand-derFear&GreedIndexverharrteüber weiteStreckenunter20-währendBitcoinselbstnurrund+2%zulegteundbeica.$68’200schloss. Das Zuflussmuster war zweigespalten: Die ersteMonatshälftewurde von starken Zuflüssen dominiert (Einzeltages-Höchstwertüber $450Mio.,angeführt vonBlackRock's IBIT),bevor inder letztenMärzwocheAbflüssevonrund$296Mio. folgten.Diesdeutetauf taktischePositionierung institutioneller Investorenhin-Einstiegbei Tiefständen,Gewinnmitnahmebei Erholung-während dielangfristigeÜberzeugungintaktbleibt.

US-Dollar-Schwächung gegen andere Währungen
Der Energie-Sektor (XLE) hat seit Jahresbeginn rund 40 % zugelegt und ist damit der stärkste S&P500-Sektor, angetrieben vom Ölpreisschock nach Beginn des Iran-Konflikts am 28. Februar. Der Technologiesektor (XLK) steht dagegen bei etwa–10 %, der S&P 500 bei rund–7 %. Diese Divergenz spiegelt eine breite Sektorrotation wider: Investoren schichten aus hoch bewerteten Wachstumstiteln- insbesondere den Magnificent 7, deren Forward-KGV von 32 auf 26 fiel- in Value-orientierte und rohstoffnahe Segmente um. Der SMI dient als Referenz für den Schweizer Markt, der mit seinem defensiveren Profil in Pharma und Konsumgütern eine eigene Dynamik zeigt.

Geopolitische Risikoprämie beim Öl
Brent-Rohöl stieg von rund $63/Fass zu Jahresbeginn auf fast $120/Fass innerhalb von zwei Wochen nach den U.S.–israelischen Angriffen auf den Iran am 28. Februar, als die Schliessung der Strasse von Hormus rund 20 % des weltweiten Ölangebots und über 3 Mio. Fass/Tag an Raffineriekapazität lahmlegte. Am 11. März gab die IEA 400 Millionen Fass aus strategischen Reserven frei; die EIA hob ihre WTI-Jahresprognose um $20/Fass an. Die Schockwellen zeigten sich am 26. März, als die 10-Jahres-Rendite mit 4,48 % ein Dreimonatshoch erreichte.

Durchschnittliche Zusammensetzung der GuruPortfolios nach Sektoren
(per 31. Dezember 2025)

Durchschnittliche Handelsvolumen nach Sektoren
(Aktuellste Daten per 31. Dezember 2025)

forClientsInnovation Ranking der GuruPortfolioanlagen
(per 31. Dezember 2025)

forClientsGuru-Portfolio
(per 31. Dezember 2025)
Mit Hilfe von Portfoliodaten der 10 Finanz-Gurus, statistischen und quantitativen Analysemethodenundspezifischen forClients-Einstellungenkanndas forClientsGuru-Portfolio aufgebautwerden.

Kriegslügen I
Die Verblödung des Westens ist grenzenlos: Während der deutsche Bundeskanzler Ende März neuerdings Terroristen mit dem roten Teppich empfängt (der syrische «Staatspräsident»), lügen die westlichen Medien weiterhin eine Krise im Nahen Osten herbei. Dumm nur, dass beispielsweise der saudische Index zu den Kriegsgewinnern gehört, während wir hier von Angst getrieben sind.

Kriegslügen II
Gleiches beim Ölpreis: eine EU-Kommission verlangt am 1. April 2026 einen «Energie-Lockdown» aufgrund der «grössten» Ölkrise. Die echten Peaks 2008 und 2021 sind ohne kranke LockdownPhantasien bestens an der Wirtschaft vorbeigegangen. Zudem hat die EU von einem beispiellosen Zerfall des US-Dollars profitiert. Kurz: die Preiserhöhungen sind ökonomisch nicht zu rechtfertigen, denn Öl ist billiger als 2008- aber bekanntermassen ist die Wahrheit ja das erste Opfer des Krieges (Hiram Johnson (1917)).

Kriegslügen III
Ganz wild wird es, wenn die Staatsmedien zur Information ausholen. Für 2025 kommen gemäss SRF news 50% der Ölimporte neuerdings aus den USA. Middle East? Weit gefehlt! Es ist eben so: mit dem Fracking in den USA sind höhere Erdöl– und Gaspreise wünschenswert, weil die Förderkosten deutlich höher sind als bei traditionellen Abbaumethoden. Während die Saudis einen Barrel für USD 10-20 fördern, berappt man für Schieferöl um bis zu USD 60. Na? Merken Sie wie der (Oster-)Hase läuft?

Global Innovation Strategy AMC
(per 31. Dezember 2025)
In unserer Produktelösung dem Global Innovation Strategy AMC, ISIN: CH0566788961 investieren Sie in das Thema Innovation. Der Portfolio-Management-Ansatz umfasst sowohl quantitative wie auch qualitative Kriterien– oftmals auch mit Contrarian-Positionierungen.
Nach zwei sehr guten Jahren spüren Tech-Aktien im Jahr 2026 gehörigen Gegenwind. Ist die Zeit der Tech-Aktien nun vorbei? Was AI Aktien betrifft, so dürfte die Luft in der Tat dünn werden. Weil hier weiterhin hunderte von Milliarden an Investitionen im Jahr nötig sind, um die Bewertungen rechtfertigen zu können. Auf der anderen Seite stehen einige Software-Firmen im Ausverkauf. Haben Sie Microsoft Office oder Ihr Datenbankprogramm schon abgestellt? Nein? Ich auch nicht. Zurzeit gehen viele Marktteilnehmer davon aus, dass billigere oder bessere AI basierte Systeme vielen Software-Firmen die Kunden wegschnappen. Dies mag vielleicht irgendwann einmal der Fall sein, aber bestimmt noch nicht in den nächsten Jahren. Auch wird vergessen, dass diese Giganten wie Microsoft, Salesforce oder Adobe nicht schlafen, sondern selber AI ergänzte Anwendungen entwickeln. Wir haben entsprechend bereits im Februar (also zu früh) begonnen, Positionen in Software-Firmen zu kaufen. Bisher belasten diese Positionen noch die Performance. Wir sehen dies aber als eine sehr seltene Möglichkeit, hochprofitable Marktführer zu sehr attraktiven Preisen kaufen zu können.
Vielleicht wollen Sie davon auch profitieren? Die Details finden Sie auf dem Factsheet . Unser AMC wird während den üblichen Börsenzeiten gehandelt und kann jederzeit gekauft oder verkauft werden.
Real Value Strategy AMC
(per 31. Dezember 2025)
In unserer Produktelösung der Real Value Strategy AMC, ISIN: CH1314031415 wollen wir den Gefahren Inflation (Geldentwertung), Schuldenzunahme, Währungskrisen und Abwertung nomineller Vermögenswerte aktiv begegnen. Durch den Kauf von Realgütern wie Edelmetalle, Rohstoffe, Immobilien und Aktien von Rohstoff produzierenden Firmen können diese Gefahren vermindert werden
Die Real Value Strategy greift die intensiven Rohstoff Themen wie erneuerbare Energiesysteme, Urbanisierung sowie CO2 neutrale Technologien (inkl. AKW, Uran), Boden und Immobilien als knappe Güter und Schutz vor einem Währungskollaps in einer aktiv verwalteten Multi-AssetStrategie auf. Die Umsetzung erfolgt durch Investitionen in Direktanlagen, Fonds, ETFs, besicherte strukturierte Produkte und FX Forwards. Unsere Real Value Strategy ermöglicht Ihnen somit eine breit abgestützte, jedoch oft Sektoren mässig fokussierte, Partizipation an Realgütern. Im ersten Quartal 2026 profitierten wir von unserer übergewichteten Positionierung in Energieaktien aus dem Öl- und Gasbereich. Auch Düngemittelhersteller waren gefragt. Gleichzeitig haben wir rechtzeitig Edelmetalle reduziert und Gewinne realisiert.
Per 31.3.2026 betrug die Performance in CHF +10.5%. Vielleicht sollten Sie diesen Bereich in Ihrem Portfolio noch etwas ausbauen? Diese AMC Strategie wird täglich von Leonteq gehandelt und können Sie jederzeit kaufen/verkaufen. Die Details finden Sie auf dem Factsheet .
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